Salia-Doppelerfolg krönt Kirmeswochende

FV Salia Sechtem – SC Volmershoven-Heidgen 2:0 (0:0)

Die Salia hat das Kirmeswochende erfolgreich gemeistert. Trotz Doppeleinsatz der Spieler -bei der alljährlichen Kirmes beim Verkauf und auf dem Kunstrasenplatz – nahm das Wochenende auch sportlich einen glücklichen Ausgang, so dass der Sonntagabend auch noch ausgiebig zum Feiern genutzt werden konnte.
Zu Recht hatte Trainer Michael Schneider in der Woche darauf hingewiesen, dass der Gegner stärker sei als es der Tabellenplatz aussagt. Volmershoven präsentierte sich taktisch sehr diszipliniert und machte der Salia über weite Strecken das Leben schwer. Unterm Strich blieben die Gäste aber im Offensivspiel zu harmlos, um eine ernsthafte Chance auf den Sieg zu besitzen. Das Spiel begann zäh, da Volmershoven das Augenmerk erstmal auf eine kompakte Defensive legte und die Salia in der ersten halben Stunde das nötige tempo in den Offensivaktionen vermissen ließ. So blieb ein blitzgescheiter Pass von Kapitän Theissen auf Laurin Conrad (6.) lange Zeit die einzig nennenswerte Offensivaktion. Ein Freistoß von Niklas König (30.) und ein Fernschuss von Alex Kremzow (36.) – und die 1.Halbzeit war Geschichte.
Nach dem Wechsel kam die Salia druckvoller aus der Kabine, musste aber bereits in der 47.Minute die erste heikle Situation überstehen, als Christopher Nüssgen im eins gegen eins hervorragend parierte. Echte Torchancen blieben für die Einheimischen Mangelware und so musste die Stärke bei Standards helfen. In der 62.Minute hob Alex Kremzow einen Freistoss aus dem Halbfeld in den Strafraum und Ju Theissen setzte sich mit dem Kopf energisch durch und erzielte das erlösende 1:0. Nur 2 Minuten später brachte ein Freistoß von Tim Jännsch aus der eigenen Hälfte die Vorentscheidung. Der Ball landete bei Alex Kremzow und dieser erzielte, technisch anspruchsvoll, aus 10 Metern das 2:0. Mit dieser beruhigenden Führung im Rücken zog sich die Salia etwas zurück und lauerte auf Kontergelegenheiten. Dabei sprang auch immer wieder die eine oder andere Standardsituation heraus. Der eingewechselte Marc Bläser verpasste eine Riesenchance nach einem Freistoß (77.). Alex Kremzow und Ju Theissen hätten das Ergebnis noch höher gestalten können (79./80.) Volmershoven steckte nicht auf und kam nach einer Ecke zu einer Riesenchance, die aber erneut von Nüssgen vereitelt wurde (82.) Unterm Strich ein hochverdienter Sieg, der am Ende hätte höher ausfallen können. Am kommenden Sonntag tritt man um 15:00 Uhr zur Auswärtspartie in Merzbach an.

FV Salia Sechtem 2 – Bonner SC 2 3:2 (3:0)

Eine ganz starke Leistung bot die Zweitvertretung der Salia gegen die Zweitvertretung des Bonner SC. Taktisch sehr diszipliniert, gewann man trotz personeller Schwächung hochverdient diese Partie.
Der Favorit aus Bonn hatte große Schwierigkeiten, eine Lücke in der Salia-Deckung zu finden, so dass sich in der ersten Halbzeit kaum Gelegenheiten für die Gäste ergaben, die zwar mehr Ballbesitz hatten, aber kaum zum Torabschluss kamen. Ganz anders die Salia, die bei eigenem Ballbesitz schnell das Mittelfeld überbrückten und etliche gelungene Spielzüge zeigten. Das 1:0 entsprang allerdings einem katastrophalen Querschlägers des Bonner Torhüters außerhalb des Strafraums. Malte Jacobs umkurvte den Keeper und schob zum 1:0 ein (12.) mit dieser Führung im Rücken wurde die Salia noch selbstsicherer und startete immer wieder eigene Angriffsversuche. Die Bonner begannen bereits in dieser Phase mit dem Schicksal zu hadern und waren mit kaum einer Schiedsrichterentscheidung einverstanden. Dies ging natürlich zu Lasten der Konzentration auf das wesentliche, nämlich das Spiel. Luis Anft gelang mit einem Doppelschlag (21./25.) eine beruhigende 3:0-Führung. In der Pause dann der nächste Rückschlag für die Salia. Keeper Tom Krellmann konnte nach einem Zusammenprall nicht weiterspielen, so dass Feldspieler Carsten Sielaff zwischen die Pfosten musste. Er machte seine Sache aber sehr gut und war an den Gegentoren schuldlos. Bis zur 75.Minute hatte die Salia auch alles im Griff, doch ein verunglückter Pass vor den eigenen Strafraum brachte Bonn wieder zurück ins Spiel. Der Stürmer wurde im letzten Moment mit einem Foul am Torschuss gehindert, so dass ein Elfmeter fällig wurde, der zum 1:3 führte. Bonn warf nun alles nach vorne, es reichte aber nur noch zum Anschluss (82.) durch einen direkt verwandelten Freistoß. Die blutjunge Salia-Truppe (Alterdurchschnitt 21.5 Jahre) behielt aber die Nerven und überstand die turbulente Schlussphase. Der Blick auf die Tabelle ist eine schöne Momentaufnahme, doch bereits nächste Woche steht das schwere Spiel bei Bornheim 3 an.

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