Jugend forscht in Roleber

BSV Roleber – FV Salia Sechtem     0:1 (0:0)

Mit dem dritten Erfolg in Serie startete die Salia erfolgreich in die zweite englische Woche in Serie. Mit teilweise bis zu acht Spielern auf dem Platz, die nicht älter waren als 21. Einziges Manko: Der Sieg hätte aufgrund der permanenten Überlegenheit und des Chancenverhältnisses deutlich höher ausfallen müssen.

Von Beginn an, waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Roleber stand meist mit elf Mann in der eigenen Hälfte und lauerte auf Kontergelegenheiten, die aber die Salia nicht gestattete. Im Gegenteil, mit permanenten Angriffen über beide Flügel versuchte man den Deckungsverbund der Einheimischen auseinanderzuziehen und erspielte sich dabei im ersten Durchgang, durch schnelles und direktes Kombinationsspiel, Torchancen in Hülle und Fülle. Fand in der Anfangsphase Juli Altnordhoff mit drei Weitschüssen (2./9.18) nicht den Weg ins Ziel avancierte, wurde im weiteren Verlauf der 1.Halbzeit Marvin Rehbein zum großen Pechvogel im Abschluss. Erst scheiterte er nach starkem Flankenlauf von Niklas Linden aus 2 Metern (25.) und drei Minuten später nach einer Ecke von Timo Lunken mit dem Kopf. Kurz vor der Pause hatte er Pech, als nach einem Freistoß von halbrechts sein Kopfball aus 8 Metern noch von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt wurde. Mit dem Pausenpfiff hatte dann Roleber seine einzige Chance, doch Dennis Binder war auf dem Posten und klärte per Reflex den Schuss aus kurzer Distanz.

In der Halbzeit gab es für Trainer Schneider nicht viel zu kritisieren, er forderte aber seine Jungs dazu auf, sich für die Überlegenheit zu belohnen. Zu Beginn des 2.Durchgangs verlor man dann auch etwas die Linie und spielte nicht mehr so zielstrebig nach vorne. Roleber kam nun etwas besser ins Spiel, ohne aber wirklich etwas zu riskieren. Auf jeder Seite ein vergebener Freistoß waren dann auch zu Beginn die einzig nennenswerten Aktionen (60./63.) Doch dann nahm das Spiel wieder Fahrt auf und nach einer guten Kontergelegenheit für Roleber, die aber nicht sauber ausgespielt wurde (66.) nahm der Druck der Salia wieder deutlich zu. In der 69.Minute gelang dann endlich die verdiente Führung. Der emsige Marvin Rehbein wurde im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt und der Schiri zeigte auf den Punkt. Timo Lunken verwandelte diesen Elfmeter sehr sicher zur Gästeführung. In der Schlussviertelstunde gab Roleber dann die extreme Defensivtaktik etwas auf und erzwang die eine oder andere Halbchance, aber der Sieg der Salia war nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil Marvin Rehbein vergab in der 87.Minute nach flanke von Niklas König das entscheidende 0:2. So war man in den Reihen der Salia doch froh als nach 94 Minuten der Abpfiff ertönte. Am Sonntag reist man erneut nach Bonn, diesmal geht es zu VTA Bonn. Das Spiel in Tannenbusch beginnt um 15.00 Uhr.

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